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Meine Erfahrungen mit veganen Eiweißquellen

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Sojakefir

Seit Jahren schon stelle ich aus Sojamilch mit Kefirknollen (für Milchkefir) jeden Tag selber Kefir her. Dabei habe ich verschiedene Sojamilch ausprobiert. Allgemein waren die Ergebnisse eher zufriedenstellend, der Kefir recht dünn und manchmal auch ziemlich säuerlich.

Durch Probieren habe ich einige Sorten Sojamilch entdeckt, die Kefir herstellen, von dem ich begeistert bin! Dieser Kefir ist von cremiger Konsistenz und sehr mild, also überhaupt nicht säuerlich!

Sicher klappt es auch mit anderen Sorten; am besten, Ihr probiert es selbst aus.

Ich lasse den Kefir immer 24 Stunden stehen. Jeden Morgen gieße ich ihn ab. Bitte Plastiksieb verwenden, er mag kein Metall.

Wenn ich mal keinen Kefir brauche, stelle ich ihn in den Kühlschrank. Da kann man ihn schon mal 2 Tage ohne Abgießen in der Sojamilch stehen lassen. Er schmeckt dann trotzdem wie immer, weil er im Kühlschrank langsamer arbeitet.

Im Vergleich zur "Haltung des Kefirs in Kuhmilch" ist mir ein Unterschied aufgefallen. Der Kefir wächst in der Sojamilch nicht. Ich habe ist nach Jahren immer noch dieselbe Menge Pilze wie am Anfang.

Den Kefir mixe ich mit süßen Zutaten (Obst, Marmelade) oder herzhaften Zutaten (Kräuter, Gemüsebrühe, ein paar Hefeflocken) zu leckeren Smoothies. In jedem Fall kommt etwas Leinöl dran. Ich mache auch noch gequollene Chia-Samen dran und ganze Leinsamen. Gesünder geht's nicht! Und mir schmeckt's.

Eiweiß mit Leinöl ist eine sehr wertvolle Kombination, das hat bereits Johanna Budwig erkannt, siehe z.B. www.oel-eiweiss-kost.de/_oel_eiweiss_kost/oekost_rezepte_muesli.htm

Übrigens, wenn ich verreise, friere ich den Kefir ein (in etwas Wasser oder Sojamilch). Nach dem Auftauen ist meist die erste Charge nicht so toll, aber dann arbeitet er wieder hervorragend.

 

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