zum Inhalt

Du bist hier: Spiritualität > Blog 'Reflexionen im Auto… > „Die Heilung, die von Got…

Blog 'Reflexionen im Auto zu Spiritualität'

« zur Übersicht

„Die Heilung, die von Gott kommt“ - die ganz alltägliche Vergebungspraxis mit „Ein Kurs in Wundern“ (22.05.2021)

Ich habe einen Weg, der funktioniert.

Und jetzt beginnt das Üben im Alltag mit all dem, was ich jeden Tag gezeigt kriege. Das sind alles Lektionen für mich. Es ist alles FÜR mich. Ich kann beobachten, wie mich das eine oder andere in Aufruhr versetzt, wie mich das eine oder andere in Unruhe oder Abwehr versetzt und Widerstand hervorruft, wie ich denke, das sollte anders sein, und dann beginnt das Üben. Das Ego spricht immer zuerst. Und wenn ich solcherart darauf reagiere, ist das Ego am Ruder. Aber ich habe ja einen Weg, der funktioniert und der heißt, vergebend darauf zu schauen. Die Situation ist dazu da, damit ich vergebend darauf schaue. Und dann bekomme ich die Heilung für diese Situation, das nennt „Ein Kurs in Wundern“ das Wunder. Das Wunder ist die Wahrnehmungsberichtigung, die geschieht in meinem Geist. Ich nehme plötzlich die Situation anders wahr.

Nimm den Trost an - der Alltag bietet dir viele Gelegenheiten

Es gibt diese Bibelzitate „Selig sind die Mühseligen und Beladenen, ich will sie erquicken.“. „Selig sind die Trauernden, ich will sie trösten“. Und genau das ist der Vergebungsprozess. Die Situation dient dazu, den Trost anzunehmen, der nur in Gott ist, der nicht in dieser Welt gefunden werden kann. Ein menschlicher Trost schafft die Heilung nicht, die Heilung kommt von Gott. Der menschliche Trost kann vielleicht auch die Stimme von Gott sein, aber die Stimme von Gott bringt immer Heilung. Sie bestätigt mich nicht in meinem Leid. Die Stimme für Gott bringt mich immer raus von der Angst in die Liebe und du wirst es spüren, ob Heilung einsetzt und Heilung gilt für alle und für immer. Sie gilt nicht nur für EINE Situation, sie gilt nicht nur für EINEN Menschen. Die Heilung, die von Gott kommt, ist universell. Sie macht dir klar, du bist ein Kind Gottes und immer geliebt und das kannst du jetzt spüren. Und dann ist die Wirkung um so mächtiger, denn „Selig sind die Leidenden, ich will sie aufrichten.“. Dann ist die Wirkung umso spürbarer, weil ich dann richtig stark diese Heilung wahrnehmen kann, weil ich eben richtig stark scheinbar gelitten habe. Das ist dann ein tiefes, erleichtertes Aufatmen „Ein Glück, ich bin entlastet.“ Du seufzt nur noch voller Entlastung.

Ich habe einen Weg, der funktioniert und ich fühle mich davon inspiriert. Ich beschäftige mich täglich damit. Ich muss mich immer wieder daran erinnern, denn das Ego spricht zuerst. Im Kurs heißt es sinngemäß, das Ego stürmt los, um sofort den Platz zu besetzen, damit nur nicht der Platz von Gott besetzt wird. Deswegen immer wieder dran erinnern: So ist die Situation nicht gemeint. So hat Gott das nicht geschaffen. Das KANN nicht sein, das muss ein Irrtum sein.  Dann werde ich es fühlen und in die Erfahrung kommen. Die Erfahrung der Heilung von Situation zu Situation, von Vergebung zu Vergebung, von Wahrnehmungsberichtigung zu Wahrnehmungsberichtigung, von Wunder zu Wunder. Und ich nehme die Hilfe des Heiligen Geistes dabei an, indem ich ihm die Situation gebe und sage: „Ich weiß nicht, wie ich darauf schauen soll. Nimm du es und zeig mir etwas anderes dafür.“.

Was ich gezeigt kriege, ist immer Heilung, ist immer Liebe und Frieden. Und wenn ich das dann weitergebe, helfe ICH dem Heiligen Geist, die Welt zu erlösen, denn ich bin seine Augen, ich bin seine Füße, ich bin sein Mund. So steht es im Kurs. Das ist hier mein einziger Job und ich mache ihn, indem ich vergebe und dann als geheiltes Kind Gottes in die Welt schaue und nicht als verletztes, geschädigtes, wütendes, frustriertes, müdes Ego. Das Kind Gottes ruht heil und ganz im Paradies des Heiligen Geistes. Das ist in mir, dort finde ich es, nicht im Außen. Nach außen gebe ich es dann. Im Philippusevangelium (eine apokryphe Schrift) steht: „Der Glaube empfängt, die Liebe gibt. Niemand kann empfangen ohne Glauben, niemand kann geben ohne Liebe.“.

Den Widerstand beobachten und vergehen lassen, das ist Vergebung.

Warum ist das so wichtig? Und warum ist das das Größte? Und warum ist das das einzige, was du brauchst? Weil diese Welt hier uns permanent in Angst versetzt. Und wenn du das nicht glaubst, beobachte, wie oft du gegen etwas Widerstand spürst. Der ist oft sehr unterschwellig. Der verbirgt sich in jedem Urteil, in jedem Zynismus, in jeder Gereiztheit, in jedem Stirnrunzeln, in allem, was kein liebevoller, akzeptierender Gedanke ist.

Diese Welt erzeugt permanent Stress. Und Stress ist die Wurzel von so gut wie allen Krankheiten. Die Nahtoderfahrenen berichten aus einem Zustand von so einer tiefen Ruhe, der von so einem tiefen Frieden durchdrungen war. Und stell dir vor, das ist der Zustand, in dem du sein kannst, wenn du die Wunder akzeptierst, die in jeder Vergebung liegen. Du wirst am Tag hunderte Male erinnert. Jede Situation bietet dir die Möglichkeit, um ein Wunder zu bitten. Jede Situation ist eine neue Chance, den Heiligen Geist um die Wahrnehmungsberichtigung zu bitten. Du hilfst ihm mit Deiner kleinen Bereitwilligkeit und er hilft dir mit seiner ganzen Macht und Stärke. Deshalb ist deine Sanftmut die wahre Stärke. Die Sanftmut, nicht mit Widerstand drauf schauen zu wollen, sondern um die Vergebung zu bitten. Das ist soo vernünftig, wenn du mal die Dinge zu Ende denkst!

Mit jeder dieser Lernerfahrung aus deiner Vergebungspraxis vertieft sich das in dir. Denn wir lernen durch häufige Wiederholungen und starke emotionale Reize. Beides trifft zu. Du wiederholst es hunderte Male am Tag und du bekommst jedes mal eine intrinsische Belohnung, indem du entspannt aufatmen kannst und erkennst, da war ja gar nichts. Die Dinge verlieren ihren Schrecken. Der Löwe liegt neben dem Lamm. Und das ist jedesmal eine Transformation in der Wahrnehmung, von der Angst in die Liebe, von der Welt zu Gott. Indem du die Verantwortung übernimmst, das, was du wahrnimmst, zu dir zurücknimmst und es dem Heiligen Geist gibst, ihn um Hilfe bittest und Vergebung erfährst. Und dann wirst du mit jedem Mal leichter und freier und das darf sich ausdehnen. Das ist das höchste Glück, das es überhaupt gibt. Die größte Heilung, die es überhaupt gibt.

Mein Weg des Lernens

Diese Diktate im Auto sind momentan ein Teil meiner Lernpraxis, weil mein Ego jeden Tag immer wieder hunderte Male stört. Und ich wüßte allenfalls, da war doch noch was, was da raus hilft.  Ich hätte es aber nicht zur Hand. Deswegen lerne ich es.
Und dann gibt es Situationen, in denen ich es schon in großem Umfang spüren kann. Ich bin inspiriert und überzeugt, glaube und liebe. Aber ich muss mich auch immer wieder dran erinnern, denn die Welt absorbiert uns. Sie ist dazu gemacht, um Gott zu verbergen, wenn wir ihr Glauben schenken. Es ist keine Weltflucht, wenn wir ihr den Glauben entziehen. Die Welt kann zu einem glücklichen Ort werden mit einer neuen Wahrnehmung, mit einer geheilten Wahrnehmung, mit einer berichtigten Wahrnehmung. Wir leben nicht wirklich hier, wir sind in Gott geborgen. Die Welt kann eine glückliche Widerspiegelung von Gottes Liebe werden. Bis wir dann ganz erwachen und ganz erkennen, wenn Gott uns dann zu sich holt.

Die geheilte Wahrnehmung wird erworben durch die Vergebung.
Erlöst sein oder erwacht sein oder erleuchtet sein ist nichts anderes als ein Leben ohne jeden Widerstand.

Wie wird Heilung geschehen? Wir waren heute dabei, dem Heiligen Geist zu helfen, die Welt zu erlösen. Wir waren dabei, dass Vergebung unverzüglich Heilung bringt. Dass jede Situation im Alltag genau für uns ist und uns Heilung bringt, wenn wir um das Wunder bitten, die Wahrnehmungsberichtigung. Dass wir in einen entlasteten Zustand gelangen können, indem wir komplett streßfrei sind und aus diesem heraus wird sich die Welt für uns neu ordnen. Und das ist so genial, aber auch sehr konsequent. Ich merke es in kleinen Schritten, dass ich öfter gute Entscheidungen treffen kann, ziemlich leicht, wo ich nicht mehr gegen mich kämpfe, wo ich mich nicht selber beschwere mit Naschen oder mit Alkohol trinken oder der Erschöpfung nachgeben. Wo sich trotz Erschöpfung an dem Tag noch neue Ergebnisse ergeben, wenn ich mich immer wieder in den Schwingungszustand versetze.

Vielleicht noch mal eine Reflexion. Ich bin ja fast 60, ein Alter, wo man spätestens in die Midlifecrisis kommt. Äußerlich betrachtet gäbe es wahrscheinlich Gründe. Tatsächlich kommt es manchmal wie eine Welle, ein sehr schmerzvoller Gedanke vom Ego. Der hat mit dem eigenen Älterwerden zu tun, mit dem Alter der Eltern, mit der Endlichkeit, mit dem Gefühl, nicht zu wissen, wie das Alter wird und nicht genug vorgesorgt zu haben und die Zeit auch nicht zu haben, das noch zu tun. Mit der eigenen Erschöpfung, Sorge um die Leistungsfähigkeit. Wiederum sehe ich so viel Positives, dass die Eltern noch leben mit fast 90 und noch, wenn auch sehr eingeschränkt, zufrieden nach ihrem Willen zu Hause leben. Dass ich meine Arbeit noch machen kann und sie mir oft auch Spaß macht, dass ich Ideen habe immer in Bewegung bleibe, dass ich gerne Auto fahre, dass ich den Kurs gefunden habe. Das, was ich gerade sage, diese Analyse, ist weltlich. Der Kurs ist die eigentliche Stellschraube. Er analysiert nicht, sondern er neutralisiert all diese Stimmungen. Ich war früher ein Mensch, der enorm Stimmungen ausgebildet hat.  Die Welt war immer anders eingefärbt. Und der Kurs schafft es, dass ich immer wieder auf den Nullpunkt gehen kann und es immer wieder ganz neutral ablegen kann und dann ist da nichts weiter als dass, was es ist. Wie Eckhart Tolle mal sagte, ist es ein Unterschied, ob ich sage: „Ich bin pleite.“, das ist ein Urteil, das ist ein Schmerz, da tue ich mir selber weh. Oder ob ich sage: „Ich habe noch 50 Cent auf meinem Konto.“ Das sagt einfach nur aus, dass es ist wie es ist, ohne jede Wertung. Und dann sehe ich die Dinge einfach so.

Was ist ein geheilter Zustand?

Heilung bedeutet, ich verfüge über mehr Energie. Ich bin in meiner Kraft. Ich habe genug Ressourcen. Ich gehe sorgfältig damit um. Ich bin gut erholt. Ich achte auf meinen Körper. Ich gebe ihm, was er braucht. Ich bin eine positive Kraft. Ich gehe mit Leichtigkeit durchs Leben. Ich teile die Inspiration für den geheilten Zustand und die Erinnerung, dass wir ALLE in Gott geheilt sind. Was kann man mehr vom Leben erwarten, als immer in diesem Geisteszustand der Kraft zu sein?

Tu einfach die Dinge, die getan werden müssen. Aber wisse, darum geht es nicht. Es geht darum, WIE du sie tust. Welchem Zweck dient es?

Je mehr ich mich in die geistige Welt orientiere, desto mehr wundere ich mich, was ich hier den ganzen Tag mache. Das meiste, was man macht, ist ja, auf Formebene etwas hin- und herzutragen, etwas zurechtzurücken, zu versorgen, zu planen. Da ist man ja mit Dingen beschäftigt, die eigentlich nichts bedeuten, den ganzen Tag. Was ist denn damit? Du machst dies einfach bereitwillig und widerstandslos. Die Dinge noch zu machen und immer noch zu denken, wenn ich hier den ganzen Müll rausgeschafft habe, wird das Leben schöner und leichter. Ich gebe zu, ich schaue gern auf Ordnung, ich erfreue mich an Dingen, die ich in Ordnung gebracht habe, so dass eine Situation klarer wird. Doch jetzt weiß ich, dass das alles von der Graduierung her völlig egal ist. 

Wie wird es weitergehen? Vielleicht gehe ich bald spielerischer damit um und sage mir, dann spielen wir das Spiel eben noch eine Weile. Mir wird gerade klar, dass, wenn mal alle erwacht sind, dieses weltliche Formenspiel nicht mehr nötig ist.

Eine achtsame, heilsame Mahlzeit

Mir ist heute Mittag was aufgefallen beim Essen. Da waren wir ganz still und ganz bei uns und haben ganz bewußt gegessen. Langsam. Die Eltern und ich. Es war ein einfaches Essen, was nicht überwürzt war und trotzdem gut geschmeckt hat. Dann habe ich gemerkt, dass es diese Intensität ist, die in jeder Alltagshandlung ist, die einen richtig glücklich macht, wenn man es mit voller Achtsamkeit tut. Dass ich immer dann gierig werde oder unzufrieden bin, wenn ich etwas nicht mit dieser vollen Achtsamkeit mache. Das war wie eine Meditation, wo alles Glück der Welt in diesem Vorgang des Essens war. So kann man alles betrachten was man tut.

Da wurde mir schlagartig bewußt, wie weit entfernt wir fast immer sind von der echten Verbundenheit mit dem, was wir tun. Und dass alle Unzufriedenheit und Gier aus dieser mangelnden Achtsamkeit herrührt.
Ich habe gemerkt, dass ich mich entscheiden kann, in diesem Zustand zu bleiben, aber sobald ich schneller esse, ist dieser Zustand wieder weg.

Solche Erfahrungen, darum geht es. Die Dinge plötzlich anders sehen zu können.

Ich wünsche dir ganz viel Segen und heilsame Erfahrungen!


Hinweis: Die auf meiner privaten Homepage veröffentlichten Gedanken zu „Ein Kurs in Wundern®“ stellen meine persönliche Meinung und mein persönliches Verständnis dar und nicht die der Inhaber der Rechte für „Ein Kurs in Wundern®“. „Ein Kurs in Wundern ®“ erscheint im Greuthof Verlag und ist markenrechtlich geschützt von der Foundation For Inner Peace, USA.


Christiane Schenke 2021

Eine Kommentarfunktion gibt es hier nicht, aber schreib mir gerne eine E-Mail, wenn Du Dich zu diesem Thema mit mir austauschen möchtest.

« zur Übersicht