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Blog 'Hier und jetzt und mit allen: Spiritualität'

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Pfingstwunder mit 'Ein Kurs in Wundern' und der Bibel (23.05.2021)

Jesus, unser großer Bruder, war der erste, der aus der steten und vollständigen Verbindung zum Vater gelebt hat. Seine menschliche Person Jesus war nicht der Christus. Jesus ist zum Christus geworden, indem er als Person vollständig zurückgetreten ist und hat den Vater durch sich wirken lassen. Die menschliche Person Jesus hat keine Wunder gewirkt, es war der Christus in ihm – seine Verbindung zum Vater.

Er hat seine Jünger gelehrt, Gleiches zu tun.

Dieses Angebot gilt auch für uns. Jesus Christus nachzufolgen heisst, das Christusbewußtsein in uns selbst zu manifestieren und aus einer steten Verbindung zum Vater zu leben.

Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und nicht in dir, du bleibst noch ewiglich verloren.Angelus Silesius

Als Mensch hatte Jesus einen begrenzten Wirkungsbereich und konnte nur einer überschaubaren Zahl an Menschen helfen und sie heilen. Dabei ging es nicht um diese Einzelfälle, sondern darum, aufzuzeigen, dass Heilung durch Glauben geschieht.

Himmelfahrt ist er zum Vater zurückgekehrt, damit die Menschen nicht nur auf IHN schauen und von IHM alle Wunder erwarten, sondern befähigt werden, SELBST Wunder wirken zu können. Er hat uns dazu ermächtigt.

Wunder der Heilung geschehen im Geist und durch den Geist. Das ist ein konsequenter Weg in die Erfahrung, in die Mystik, wie er zum Beispiel durch die Anwendung von "Ein Kurs in Wundern" erlebbar wird. Es geht dabei um Trost, um Heilung, um Erlösung, die von Gott kommt und die wir erfahren dürfen, wenn wir nichts anderes mehr als dieses wollen. Dies wird im Kurs als "meine kleine Bereitwilligkeit" bezeichnet, die dann mächtige Unterstützer an meine Seite ruft.

Zu Pfingsten wurde der Heilige Geist auf die Menschen ausgegossen. 

Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich: den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.Die Bibel, LUT 1912, Joh14,16-17

In „Ein Kurs in Wundern“ ist der Heilige Geist die Kommunikationsverbindung zwischen Gott und den Menschen. Er kommt von außerhalb unseres Bezugsrahmens, von außerhalb der Welt. Er verbindet uns mit dem Ewigen, für unsere menschlichen Sinne Unbegreiflichen, Unfaßbaren, für menschliche Augen Unsichtbaren – mit Gott, dem Vater. Der Heilige Geist steht uns hier auf der Welt, dem Bezugsrahmen von Raum und Zeit, als Helfer zur Seite. Er kennt und verbindet beide Seiten, Gott und die Welt.

„Ein Kurs in Wundern“ zeigt auf, dass es unsere Aufgabe hier auf der Welt ist, dem Heiligen Geist zu helfen, die Welt zu erlösen. Dies ist die Nachfolge Jesu. Es geschieht durch die Manifestation des Christusbewußtseins in mir.

Da du getrennt zu sein glaubst, stellt sich dir auch der HIMMEL als getrennt dar. Nicht, weil er es in Wahrheit wäre, sondern damit das Bindeglied, das dir gegeben wurde, um dich der Wahrheit anzuschließen, dich durch das erreichen möge, was du verstehst. VATER, SOHN und HEILIGER GEIST sind EINS, wie alle deine Brüder sich in Wahrheit als eins verbinden. CHRISTUS und SEIN VATER waren nie getrennt, und CHRISTUS weilt in deinem Verstehen, in jenem Teil von dir, der SEINES VATERS WILLEN teilt. Der HEILIGE GEIST verbindet den anderen Teil - das winzig kleine, verrückte Verlangen, getrennt, verschieden und besonders zu sein - mit dem CHRISTUS, um dem, was wirklich eins ist, das Einssein klarzumachen. In dieser Welt wird das nicht verstanden, gelehrt kann es hingegen werden.Ein Kurs in Wundern, T-25.I.5

Durch dieses Lernen kann auch ich Heilung im Geiste bewirken. Dies tue ich still für mich, in meinem Geist. Es ist ein fortwährender Prozess der Vergebung. Indem ich alles, was ich mit meinen menschlichen Augen sehe, dem Heiligen Geist gebe, um mir es von ihm neu zeigen zu lassen, gebe ich der Welt als Zeichen der Vergebung ein Stück von dem Frieden, der nicht von dieser Welt ist. Von mir selbst heraus kann ich das nicht tun. Es geschieht durch den Heiligen Geist, der meine Verbindung zum Vater ist.

Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.Die Bibel, LUT 1912, Joh14,27

Geben und Empfangen sind eins, Lehren und Lernen sind eins, sagt „Ein Kurs in Wundern“. Ich gebe den Geistesfrieden, den ich empfangen will. Geistesfrieden empfange ich, indem ich Geistesfrieden gebe. Ein erlöstes Leben ist ein Leben ohne Widerstand, in Sanftmut, in geistiger Freiheit. Dann ist der Weg frei für die Liebe und sie kann fließen, da die Blockaden sich durch diesen Prozess auflösen. Das ist das Wunder der Wahrnehmungsberichtigung.

Das ist es, wozu wir hier sind.

Dies ist ein Kurs in Wundern. Es ist ein Pflichtkurs. Nur die Zeit, in der du ihn machst, steht dir frei. Freier Wille bedeutet nicht, dass du den Lehrplan bestimmen kannst. Es bedeutet nur, dass du wählen kannst, was du zu einer gegebenen Zeit lernen willst. Der Kurs zielt nicht darauf ab, die Bedeutung der Liebe zu lehren, denn das ist jenseits dessen, was gelehrt werden kann. Er zielt vielmehr darauf ab, die Blockaden zu entfernen, die dich daran hindern, dir der Gegenwart der Liebe, die dein angestammtes Erbe ist, bewusst zu sein. Das Gegenteil von Liebe ist Angst, doch was allumfassend ist, kann kein Gegenteil haben.

Dieser Kurs kann daher ganz einfach so zusammengefasst werden:

Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.


Hierin liegt der Frieden GOTTES.Ein Kurs in Wundern, T-Einleitung.1-2

Danke für „Ein Kurs in Wundern“, der mir neue Erfahrungen beschert und ebenso ein neues, frisches Verständnis für die Bibel.


Hinweis: Die auf meiner privaten Homepage veröffentlichten Gedanken zu „Ein Kurs in Wundern®“ stellen meine persönliche Meinung und mein persönliches Verständnis dar und nicht die der Inhaber der Rechte für „Ein Kurs in Wundern®“. „Ein Kurs in Wundern ®“ erscheint im Greuthof Verlag und ist markenrechtlich geschützt von der Foundation For Inner Peace, USA.


Christiane Schenke im September 2020

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