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Blog 'Hier und jetzt und mit allen: Spiritualität'

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Gott ist nichts Religiöses... (11.10.2020)

Für mich ist Gott die universelle SEINS-ERFAHRUNG. Es ist nicht ausgeschlossen, dass du so eine Erfahrung in der Religion machen kannst. Du kannst Gott aber ebenso in der Stille, in der Mystik oder in der Meditation finden.

„Gott ist die höchste und klarste Bewußtseinsstufe“, sagt Dr. Sabine Bobert. Sie ist Professorin für Praktische Theologie an der Uni Kiel und sorgt mit ihrem unkonventionellen Videokanal „Mystik und Coaching“ auf YouTube für frischen Wind im Gottesverständnis.

Der mystische Kern aller Religionen ist etwas Verbindendes und Universelles; ist die Erfahrung, dass wir alle eins sind. Dagegen sind die äußeren Formen und Rituale von Religionen unterschiedlich und schaffen Trennung.

Vom Dalai Lama gibt es zwei Bücher "Das Herz aller Religionen ist eins" und "Ethik ist wichtiger als Religion", die ebenso das Universelle und Gemeinsame in der menschlichen Erfahrung in den Fokus rücken.

In „Ein Kurs in Wundern“, der Geistesschulung in Vergebung, werde ich dazu angeleitet, allem und allen, auch meinem Gottesbild, zu vergeben. Gott ist mit dem Verstand nicht vorstellbar; die Vorstellung verstellt die Erfahrung. Er ist fühlbar und erfahrbar – in meinem Bewußtsein, in meinem Geist, als Spirit. Ich schaffe in meinem Geist Raum für diese Erfahrung, wenn ich meine Bilder loslasse, um mir etwas anderes zeigen zu lassen. Und wenn ich nichts anderes mehr als das will. Denn wo mein Schatz ist, da ist mein Herz. Und der Wunsch nach Gott und weltliche Wünsche begegnen sich nicht.

Als Mittler haben wir Jesus und den Heiligen Geist. Nicht nur in der Bibel, auch im Kurs. Sie helfen uns auch bei der Vergebung, für die meine kleine Bereitwilligkeit reicht.

Habe ich Gott gefunden? Ja, auf eine neue Art, im Fühlen. Die Erfahrung war so schön, dass ich mehr davon will. Es ist das Gewahrsein einer Führung von innen heraus, einer Sicherheit, eines pulsierenden Lebensstromes durch den ganzen Körper (Gottfried Sumser sprach in seinen Youtube-Tagesimpulsen mal von „erschauern“, was es trifft), eine Befreiung in die Leichtigkeit und ein tiefes Verständnis, Anteilnahme und Liebe für mich selbst, die sich auf alle und alles ausdehnen will. Viele Menschen, die bereits aus dieser Führung heraus leben (ein Leben aus der Gnade) strahlen eine Sicherheit, eine Ruhe und einen Frieden aus, dass sie damit anderen Mut machen. Das sind die glücklichen Schüler, wie der Kurs sie nennt. Ich bin so dankbar, dass es diese Menschen gibt und sie sich zeigen.

Gott ist die höchste und klarste Bewußtseinsstufe, ist Licht, Liebe und Wahrheit, und wir können dies erleben in dem Umfang, in dem wir uns dafür öffnen. Das ist Mystik, das ist ein Erfahrungsweg, das ist Loslassen.

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