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Das Drehbuch-Experiment (08.09.2022)

Das Drehbuch-Experiment von Johannes und Karin Arko (JK)
★ Das Drehbuch-Experiment von Johannes und Karin Arko (JK)

https://www.wunderkommunikation.eu/tools/das-drehbuch/

Heute schreibe ich ein paar Gedanken zu dem Buch "Das Drehbuch-Experiment" von Johannes und Karin Arko (JK). Es ist überall im Buchhandel erhältlich. Dieses praxisbezogene kleine Buch besitze ich schon ein paar Jahre. Es beschäftigt sich mit einem Aspekt aus "Ein Kurs in Wundern", nämlich dem Drehbuch.

Sinngemäß steht im Kurs: Das Drehbuch ist geschrieben. Wir folgen einem höheren Plan, der die Erlösung der Welt zum Ziel hat.

In unserer Wahrnehmung ist es jedoch so, dass wir eigene Vorstellungen von unserem Leben haben und Situationen und Handlungen danach beurteilen, ob sie in unseren Plan passen oder nicht. Unsere Einschätzung wechselt mit unseren Zielen und dem Zeitpunkt der Betrachtung, selbst bei ein und derselben Situation oder ein und demselben Menschen. Deshalb sagt der Kurs, dass die Bedeutung, die wir den Begebenheiten geben, verwirrend ist.

Nur ein konstanter Zweck vermag Begebenheiten mit einer beständigen Bedeutung auszustatten. Doch muss er ihnen allen eine einzige Bedeutung zuerteilen.Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Kapitel 30: Der Neubeginn, VII: Die neue Deutung

Das einzige Ziel und die einzige Bedeutung aller Situationen: Die Erlösung der Welt von allen Urteilen und Schuldgedanken

Einen ganz neuen Zugang zum Drehbuch im Sinne des Kurses bekam ich in den letzten Tagen. Der Aufhänger war etwas, was ich in einem Video über Nondualität gehört habe. Vor kurzem habe ich den YouTube-Kanal von Claudia Filkov entdeckt: Nothing is everything- Das Mysterium.

Einer der Sätze, die sie sagt, hat sich bei mir festgesetzt: "Niemand tut hier irgendwas.". Es scheint unglaublich und ist deshalb ein totaler Aufrüttler!

Niemand tut hier irgendwas.

Dazu fiel mir das Buch "Das Drehbuch-Experiment" wieder ein und ich hab es gleich erneut gelesen.

Die Metaphher für das Geschehen, was wir unser Leben nennen, ist der Film, den wir anschauen oder der Traum, den wir träumen, während wir bei Gott in Sicherheit sind. Aus diesem Verständnis heraus geschieht eigentlich gar nichts.

Zeit ist ein Kunstgriff, ein Taschenspielertrick, eine Riesenillusion, in der Figuren wie durch Zauberei kommen und gehen. Doch hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan, der sich nicht ändert. Das Drehbuch ist geschrieben. Wann die Erfahrung eintreten wird, um dein Zweifeln zu beenden, das steht fest. Denn wir sehen die Reise nur von jenem Punkt, wo sie geendet hat, indem wir auf sie zurückblicken und uns einbilden, wir würden sie noch einmal unternehmen und im Geist Revue passieren lassen, was vergangen ist.Ein Kurs in Wundern, Ü-L158.4

Wir spielen nur in diesem Film entsprechend des Drehbuches füreinander die Rollen, um die wir unbewusst gebeten haben.

Deshalb gibt es auch keine Schuld und keine Verantwortung. Außer der Verantwortung, genau das in meinem Geist zu erkennen und Dankbarkeit für meine Brüder zu haben, dass sie diese Rollen übernommen haben.

Aber wie erkenne ich es? Indem ich vergebe. Wenn ich vergebe, erkenne ich an, dass mein Nächster, Bruder, Mitmensch, unschuldig ist.

Ich gehe mit diesem Satz "Niemand tut hier irgendwas.". Oft vergesse ich ihn wieder und glaube das Gegenteil. Aber der Satz spricht klar und eindeutig davon, dass wir alle unschuldig sind. Niemand tut wirklich etwas. Nichts Wirkliches ist bedroht. Nichts Unwirkliches existiert. Wie es in der Einleitung von "Ein Kurs in Wundern" steht.

Nun verstehe ich auch, dass mein Bruder mein Erlöser ist  und niemand ohne seinen Bruder nach Hause gehen kann. Diese wichtige Funktion des Bruders wird im Kurs immer wieder betont.

Die einzige Frage in jeder Situation: Wozu dient es?

Ich verstehe jetzt auch, dass es sich hierbei um eine Neudeutung jeder beliebigen Situation durch den Heiligen Geist in ihrem Zweck handelt. Alles dient nur diesem einen Zweck – der Erlösung der Welt.

Bei der Erlösung der Welt gibt es nichts zu tun außer zu vergeben und Liebe zu lehren. Und das Drehbuch-Experiment ist dazu eine Hilfestellung, weil es dir verschiedene Ansätze liefert, deine Erfahrungen im Alltag anders sehen zu können. Das kann sehr befreiend wirken!

Es ist ein globaler Plan, dass wir alle zusammen nach Hause gehen. Und jede Rolle wirkt an dem Plan mit, ganz nach Drehbuch. Nur dass ich die Totalität hier noch nicht sehen kann und es deshalb oft nicht verstehe. Aber ich werde es später verstehen; auch das gehört zu diesem universellen Heilsplan.

Niemand tut hier irgendwas. Es ist nichts Wirkliches bedroht. Eine radikale Botschaft!


Christiane Schenke 2021

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