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Die Pflaumbaumlaube

Private Homepage von Christiane Schenke

Christiane Schenke 2012, Foto: Anne-Barbara Bernhard

Hallo und herzlich Willkommen!

Ich freue mich über Deinen Besuch auf meiner privaten Homepage. Die Pflaumbaumlaube ist mein Ort für Gedanken und Besinnliches, Erinnerung, Entwicklung und Veränderung. Ab und zu füge ich ein weiteres Puzzleteil in mein kreatives Sammelsurium ein. Vielleicht interessiert Dich ja was davon...

Wenn Du Dich für meine Arbeit als Webdesignerin interessiert, klicke hier: Webdesign & Progammierung aus Halle (Saale).

Heimat und Wurzeln

Wie wichtig ist es in unserer hektischen, bewegten Zeit, in der alles auf Flexibilität ausgerichtet ist und immer schneller nichts mehr ist, wie es eben noch war, Wurzeln zu haben, die einem Halt geben!

Wurzeln können zum Beispiel die Heimat sein, der man entstammt, Erinnerungen an die Kindheit; und die geben einem vor allem dann Halt, wenn man sie mit anderen teilen und man sich austauschen kann. Alte Fotos, liebe Menschen: "Ach, wo ist die Zeit geblieben, wie hat sich alles verändert...."

Dagegen, das sich alles immer wieder verändert, können wir nichts machen. Das ist der Lauf der Zeit und wir müssen lernen, es zu akzeptieren. Wir müssen uns damit abfinden, dass wir altern, dass Menschen von uns gehen, dass wir eine Zeitachse haben, auf der wir uns "ausbreiten" können, die aber an einer uns nicht bekannten Stelle ein Ende hat...

Es dauert seine Zeit, bis man akzeptiert, das es gut so ist, dass sich alles ändert, denn sonst könnte sich ja nie etwas Neues entwickeln. Altes muss sich dazu verabschieden. Wir selbst sind Teil dieses Prozesses.

"Auf der Welt gibt es nichts, was sich nicht verändert;
nichts bleibt ewig so,
wie es einst war."
Tschuangtse

Foto: Anne-Barbara Bernhard

Die Pflaumbaumlaube

Eine Erinnerung aus meiner Kindheit, welche ich in der Kleinstadt Bad Dürrenberg erlebt habe, ist die Pflaumbaumlaube, ein aus Pflaumenbaumstämmen gezimmerter Unterstand im Kurpark, und welches Wunder: Es gibt sie heute noch! Allein das Wort finde ich so schön und klangvoll mit denselben, sich immer wiederholenden Vokalen
P F L A U M B A U M L A U B E...
Rätselhaft, märchenhaft, geheimnisvoll, schützend...

Erinnerungen werden wach, alte Fotos herausgekramt.

Rodeln an der Pflaumbaumlaube

Das Bild muß wohl 1968 entstanden sein, an einem der wenigen Wintertage, an denen in Bad Dürrenberg genug Schnee zum Rodeln lag. Es zeigt (von hinten nach vorn): Die Pflaumbaumlaube, mich, meine Mutter, meinen Bruder Gert und rechts stehend meine Schwester Anne-Barbara. Mein Vater ist nicht mit auf dem Foto drauf, weil er fotografiert hat und meine jüngste Schwester Maria-Gabriele gab es zu der Zeit noch nicht.

... Die Pflaumbaumlaube als Ausgangsort für "waghalsige" Schlittenfahrten, diesen winzigen Hügel hinunter, der einem als Kind so hoch und gefährlich vorkam...
War er wohl auch gewissermassen, denn von dort aus ist es meiner Schwester und mir gelungen, derartig ungeschickt in einem Busch zu rodeln, dass dabei ihre Brille kaputt ging (weswegen wir Brillenschlangen hier vorsorglich "entbrillt" wurden als Blindschleichen verewigt worden sind). Über dieses "Kunststück" kann ich mich heute angesichts der realen Größen- und Höhenverhältnisse nur wundern und wir lachen immer noch oft darüber...

Ja, so weit weg von meiner "ehemaligen" Heimat hat's mich gar nicht verschlagen. Mein Weg führte von Bad Dürrenberg nach Halle, nicht viel mehr als 30 km weg vom Kurpark und der Pflaumbaumlaube; sogar noch mit der Straßenbahn zu erreichen (die zweitlängste Überlandbahn-Strecke Deutschlands).

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