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Die Pflaumbaumlaube

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Blog 'Hier und jetzt und mit allen: Spiritualität'

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Nichts ist alles - vom Ende der Suche

(veröffentlicht am 27.01.2013)

Dinge ganz genau betrachten
Dinge ganz genau betrachten |

Worüber ich hier schreiben werde, ist eigentlich nicht in Worte zu fassen. Weil es Erfahrungen sind, die ich gerade da mache, wo die Worte verstummen.
Momente, in denen sich mir plötzlich ungewohnte Einsichten offenbaren. KEINE Erkenntnisse, die man mit dem rationalen Verstand durch NACHDENKEN gewinnen kann.

Diese kurzen Einsichten bestürzen mich in ihrer Konsequenz, da sie mir zeigen, dass alle Widersprüche eigentlich keine sind. So stelle ich mir die letzten Antworten vor. Sie sind eine Zumutung für unseren menschlichen Verstand!

Ich stehe mit leeren Händen da, weil es dort nichts zu greifen gibt. Das Kostbarste ist das Unbegreifliche.

Diese Erfahrungen mache ich jetzt, nach Jahren intensiver Suche.
Ich bin auf sie vorbereitet und sie sind gewissermaßen die Ernte eines langen Prozesses. Die Suche fand auf intellektueller Ebene statt; durch Bücher, Erfahrungen und den Prozess des Verarbeitens. Die Suche fand aber auch auf emotionaler Ebene statt: durch ganz elementare menschliche Erlebnisse, die mich tief berührt und beeindruckt haben.

Doch dort, wo ich jetzt die Früchte ernte, geht es nicht mehr um noch mehr Wissen und auch nicht um Emotionen. Es geht um Verstehen jenseits des Verstandes.

Seit meiner Kindheit habe ich Kontakt zur Bibel. Da mein Vater Kirchenmusiker ist, gehörten Gottesdienstbesuche schon früh zu meinem Leben.
Viele Texte habe ich schon hunderte Male gehört und kenne ihren Wortlaut, aber sie haben mir "nichts gesagt". Ein paar Jahrzehnte war ich sogar der Meinung, ich könne damit wohl nie etwas anfangen. Doch das ist heute anders. Ich erlebe immer wieder, dass ich mit Bestürzung plötzlich, von einem Moment auf den anderen, ihre Bedeutung erfasse.

Ich erfasse sie auf eine mir eigene Art, auf philosophischem Wege. Vermutlich kann man sie auf x verschiedene Arten erfassen. Damit ICH sie erfassen kann, brauchte ich die ganze intellektuelle Vorarbeit.

An meinem Bett liegt ein Buch von Eckart Tolle, vermutlich der bedeutendste Weisheitslehrer der Gegenwart. Das Buch bedeutet mir sehr viel. Es war für mich der Schlüssel zu diesem neuen Verständnis jenseits des Verstandes. Sein Titel ist "Leben im Jetzt" - Lehren, Übungen und Meditationen aus "The Power of Now".
Auf seiner Rückseite steht "Hier finden Sie alles". Und in der Tat: Es ist kein weiteres Wissensbuch. Es hat mir klar gemacht, dass der Verstand ein begrenztes Werkzeug ist und ich hier jahrelang vergeblich nach dem Schlüssel gesucht habe.
Insofern ist dieses Buch für mich tatsächlich das Ende der Suche.


Meine beiden Bücher von Eckart Tolle, die mir sehr wichtig sind. Ich nehme sie immer wieder zur Hand:


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