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Dienstags bei Morrie - ein Buch von Mitch Albom

(veröffentlicht am 21.09.2014)

'Wir sind Dienstagsmenschen', sagt Morrie zu Mitch
'Wir sind Dienstagsmenschen', sagt Morrie zu Mitch | © Marco2811 fotolia.de

Das Buch handelt von einem beeindruckenden Menschen, Morrie Schwartz, einem Soziologieprofessor im Ruhestand, der erfahren hat, dass er an der Krankheit ALS sterben wird. Sein ehemaliger Schüler Mitch Albom, ein erfolgreicher Sportjournalist, erfährt davon und fliegt ab sofort jeden Dienstag 700 Meilen zu ihm, um mit ihm zu reden. Dieser Dialog ist die Grundlage des Buches.

Morrie möchte trotz der Tücke der Krankheit gelassen sterben. Dies ist ihm auf bewundernswerte und berührende Weise gelungen - durch das Buch erfahren wir, WIE.

Und er möchte eine Einstellung zum Leben an seinen Schüler Mitch Albom weiter geben. Sie trefen sich immer dienstags, so wie früher am College. "Wir sind Dienstagsmenschen"...

Es ist ein Buch über die Liebe und über das Leben. Und über zwei Menschen, die sich 14 Wochen lang dienstags in Morries Haus unterhalten, über Themen wie Gefühle, Liebe, Tod, Vergebung, Geld usw. Aber Morrie ist nicht nur ein guter Lehrer, er ist vor allem ein guter Zuhörer. Damit kann er Menschen immer noch helfen, die zu ihm kommen und ihm von ihren Problemen erzählen, während sein Körper zunehmend auf fremde Hilfe angewiesen ist.


Auf Youtube gibt eine Reihe Ausschnitte aus dem amerikanischen Fernsehen, die den echten Morrie Schwartz zeigen:

https://www.youtube.com/watch?v=RtYyT6Hl3ms


Der Film "Dienstags bei Morrie"

In der Zweigstelle Nord in der Reilstrasse gibt es dazu den gleichnamigen Film "Dienstags bei Morrie" auf DVD, aus dem dieser Ausschnitt, die Geschichte von der kleinen Welle, stammt:

https://youtu.be/YHJAoYfQiz4

Im Film ist das Ganze noch etwas mit einer Handlung ausgeschmückt aus dem Leben von Mitch Albom. Doch das Eigentliche sind die Sachen, die Morrie Schwartz sagt und WIE er sie ausdrückt. Berührend, liebevoll und weise auf eine ganz praktische, menschliche Art. Es scheint ganz einfach zu sein, auch das Sterben so zu gestalten, wie er es erleben möchte. Aber um diese Einstellungen hat er sicher hart gerungen und auch manche Träne vergossen. Warum läßt er uns daran teilhaben? Ganz einfach, damit wir leben lernen!


Meinem Lieblingssatz von Morrie stimme ich gern zu:
"Wenn du einmal angefangen hast, über die letzten Dinge nachzudenken, kommst du nicht mehr davon los."


Wie bin ich auf dieses Buch gestossen?
Wie so oft - über ein anderes Buch.
In 'Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen - wie spirituelle Erfahrung das Leben verändert' von Jack Kornfield gab es ein Zitat, das machte mich neugierig und ich lieh mir das Buch "Dienstags bei Morrie" in der Stadtbibliothek Halle aus. Man bekommt es in der Zentralbibliothek am Hallmarkt als Buch und Hörbuch.


Wie liest es sich?
Das Buch ist einfach zu lesen. Der Schreibstil und die Ausdrucksweise ist typisch amerikanisch - das stört mich nicht weiter, eher mag ich das. Manches erscheint sogar einfacher zu verstehen in der Art, wie die Amerikaner sich ausdrücken.


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