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Die Pflaumbaumlaube

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Blog 'Hier und jetzt und mit allen: Spiritualität'

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Wiederentdeckter Glaube

(veröffentlicht am 28.08.2010)

Etwas hat sich ereignet. Es ist ein neues, sicher das wichtigste Ressourcen-Programm in mein Leben getreten: Meine Beziehung zu Jesus.

Wie kam es dazu?

Ich war heute Nachmittag in der leeren, geöffneten Laurentiuskirche und habe für einen kranken Menschen, der mir nahe steht, gebetet. Dabei habe ich gespürt, dass sich was in mir verändert, das da "was ist". Da war plötzlich so eine Nähe und Wärme, so ein tiefes inneres Berührtsein, ein innerer Frieden. Der innere Druck, den ich oft als Kloß im Bauch spüre, war weg. Ich musste weinen und das waren Tränen der Erleichterung.

Es saß nur die ältere Frau, welche die Kirche offen hielt, mit mir in der Kirche. Mich überraschte, dass ich endlich mal nicht (wie es sonst meine Art ist) dachte, mich erklären zu müssen. Ich war endlich frei von dem Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen für mein Handeln und Fühlen. Gott gab mir die Autorität, seine Beziehung zu ihm war der Grund, warum ich hier war!

Beim Hinausgehen saß hinten plötzlich eine junge Frau, die offenbar leise hereingekommen war, und betete. Ich empfand sie wie eine "Schwester im Geist"; da war ein Gefühl von Verbundenheit, das mir neu war.

Auf dem Heimweg spürte ich, wie ich innerlich weicher und selbstverständlicher (also weniger zweifelnd und weniger unsicher) geworden bin. Und ich spürte, wieviele innere Widerstände und Eitelkeiten es in mir niederzureißen gibt, von denen heute die ersten "geschmolzen" sind. Wow!

Wie war es mit dem Glauben bisher?

Ich wurde zwar christlich erzogen und bin eng mit der Kirche aufgewachsen, da meine Eltern kirchliche Angestellte waren und wir von Kindheit an in Chören mitgewirkt hatten und dadurch regelmäßig in der Kirche waren. Später trat das Thema Kirche dann in den Hintergrund, was ich als Freiheit empfunden hatte, da ich ja nun selbst über mein Leben entscheiden konnte.

Was ist jetzt anders?

Nun habe ich also selbst das Bedürfnis zum Glauben entwickelt und er nimmt Raum in mir ein. Ich empfinde das momentane Gefühl als große Erleichterung.


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