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Kursgespräch: Lektion 1 bis 50 (23.05.2022)

Dieser Text ist bereits in 2020 entstanden – ich fand ihn eben in meinem Archiv. Es ist ein fiktives Gespräch, in dem die Kurslektion und ein Fragesteller/Kommentator sich die Bälle zuspielen. Grundlage sind die ersten 50 Lektionen in der Fassung der 1. Wiederholung des Übungsbuches von "Ein Kurs in Wundern".

Ich fand es damals reizvoll und hilfreich für mein eigenes Lernen, die Lektionen wie die Perlen an einer Perlenkette als Gedanken aneinanderzureihen und durch Fragen zu einem Gespräch zu verbinden.

Quelle - Übungsbuch von "Ein Kurs in Wundern.
Alle Lektionen zum Online-Lesen auf der offiziellen Website des Übungsbuches: https://lektionen.acim.org/de/


  1. "Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas." [Ü-I.51.1]
    „Ups, aber du siehst doch was, denn du reagierst doch auf die Dinge oder Menschen.“
  2.  "Ich habe allem, was ich sehe, die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat." [Ü-I.51.2]
    „Und was bedeutet es für dich?“
  3. "Ich verstehe nichts, was ich sehe." [Ü-I.51.3]
    „Dann könntest du dir aber auch sparen, weiter darüber nachzudenken, nicht wahr?“
  4. "Diese Gedanken haben keinerlei Bedeutung." [Ü-I.51.4]
    „Sag ich doch. Allerdings wirkst du noch nicht richtig gelassen und entspannt in deinem Alltag.“
  5. "Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine." [Ü-I.51.5]
    „Weswegen regst du dich dann auf?“
  6. "Ich rege mich auf, weil ich etwas sehe, was nicht da ist." [Ü-I.52.1]
    „Aha, und was siehst du?“
  7. "Ich sehe nur die Vergangenheit." [Ü-I.52.2"]
    „Warum siehst du nur die Vergangenheit?“
  8. "Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt." [Ü-I.52.3]
    „Dann verpasst du die Gegenwart, nicht wahr?“
  9. "Ich sehe nichts, wie es jetzt ist." [Ü-I.52.4]
    „Gibt‘s da einen Ausweg?“
  10. "Meine Gedanken bedeuten nichts." [Ü-I.52.5]
    „Aha, die Gedanken sind die Ursache dafür, dass du nicht im Jetzt lebst und glücklich bist.“
  11. "Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt." [Ü-I.53.1]
    „Und auf die reagierst Du dann?“
  12. "Ich rege mich auf, weil ich eine bedeutungslose Welt sehe." [Ü-I.53.2]
    „Obwohl sie nichts bedeutet? Warum ist das so?“
  13.  "Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst." [Ü-I.53.3]
    „Angst vor dem Nichts. Horror vacui, Angst vor der Leere. Das wußten schon die Künstler, deshalb haben sie begonnen, Leinwände zu bemalen.“
  14. "GOTT hat keine bedeutungslose Welt erschaffen." [Ü-I.53.4]
    „Das ergibt Sinn. Gott hat die Welt nicht erschaffen, die du siehst, wenn du Angst hast.“
  15. "Meine Gedanken sind Bilder, die ich gemacht habe." [Ü-I.53.5]
    „Dann hast du dir ja selber Angst gemacht.“
  16.  "Ich habe keine neutralen Gedanken." [Ü-I.54.1]
    „Stimmt. Denn du urteilst und denkst in Gegensätzen wie schlecht, gut, mag ich, mag ich nicht... “
  17.  "Ich sehe keine neutralen Dinge." [Ü-I.54.2]
    „Wie du über etwas oder Jemanden denkst, färbt auf das ab, was du siehst.“
  18. "Ich erfahre die Wirkungen meines Sehens nicht allein." [Ü-I.54.3]
    „Dann färbt das sogar auf andere ab, wie du etwas betrachtest?“
  19. "Ich erfahre die Wirkungen meiner Gedanken nicht allein." [Ü-I.54.4]
    „So einen mächtigen Einfluß haben die Gedanken, wenn sie das Sehen von mir und anderen beeinflussen! Mann, dann sollte man wirklich besser auf seine Gedanken aufpassen.“
  20. "Ich bin entschlossen, zu sehen." [Ü-I.54.5]
    „Meinst du, zu sehen, ohne dass es durch dein Urteil eingefärbt ist?“
  21.  "Ich bin entschlossen, die Dinge anders zu sehen." [Ü-I.55.1]
     „Also neutral zu sehen?“
  22. "Was ich sehe, ist eine Form von Rache." [Ü-I.55.2]
    „Rache ist nicht neutral, da spielt sich vorher ganz schön viel in einem ab.“
  23. "Ich kann der Welt, die ich sehe, entrinnen, indem ich Angriffsgedanken aufgebe." [Ü-I.55.3]
    „Also willst du die Welt nicht neutral sehen, sondern sie gar nicht mehr sehen? Ohne Angriffsgedanken keine Rache, das stimmt.“
  24. "Ich nehme nicht wahr, was zu meinem Besten ist." [Ü-I.55.4]
    „Das verstehe ich. Es wäre einfacher, wenn du sehen könntest, dass alles zu deinem Besten ist.“
  25. "Ich weiß nicht, wozu irgendetwas dient." [Ü-I.55.5]
    „Weil du die Totalität nicht sehen kannst.“
  26. "Meine Angriffsgedanken greifen meine Unverletzlichkeit an." [Ü-I.56.1]
    „Ja, wer an Angriff denkt oder angreift, fühlt sich angegriffen und verletzt oder hat Angst davor.“
  27. "Vor allem will ich sehen." [Ü-I.56.2]
    „Ohne den ganzen eigenen Ballast, nicht wahr?“
  28. "Vor allem will ich die Dinge anders sehen." [Ü-I.56.3]
    „Neutral. Oder?“
  29. "GOTT ist in allem, was ich sehe." [Ü-I.56.4]
    „Also ist da gar keine Leere, wenn du deine Urteile losläßt, sondern da ist Gott?“
  30. "GOTT ist in allem, was ich sehe, weil GOTT in meinem Geist ist." [Ü-I.56.5]
    „Dann ist Gott außen und innen. Oder es gibt gar kein Außen und Innen. Im Thomasevangelium sagt Jesus: 'Spalte ein Stück Holz und da bin ich.'“
  31. "Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe." [Ü-I.57.1]
    „Vielleicht gibt es dann gar keine Welt draußen, wenn überall Gott ist. In Deinem Geist und in allem, was Du siehst.“
  32. "Ich habe die Welt erfunden, die ich sehe." [Ü-I.57.2]
    „Wenn du Gott nicht siehst, sondern nur deine eigenen Urteile.“
  33. "Es gibt eine andere Art, die Welt zu betrachten." [Ü-I.57.3]
    „Eine Art, die Welt mit oder durch Gott zu sehen?“
  34. "Ich könnte stattdessen Frieden sehen." [Ü-I.57.4]
    „Wenn du Frieden siehst, denkst du nicht mehr an Angriff und Angegriffen-Werden.“
  35. "Mein Geist ist Teil von GOTTES GEIST. Ich bin sehr heilig." [Ü-I.57.5]
    „Wenn du das erkannt hast, bist du Gott bereits in dir begegnet und hast erkannt, dass du selbst ein Teil von ihm bist.“
  36.  "Meine Heiligkeit umhüllt alles, was ich sehe." [Ü-I.58.1]
    „Deine Heiligkeit hüllt das ganze Unvollkommene, Unheilige in der Welt ein?“
  37. "Meine Heiligkeit segnet die Welt." [Ü-I.58.2]
    „Das kann man wahrlich als Segen bezeichnen, wenn man alles und Jeden segnet, egal, welche Situation und welcher Mensch es ist.“
  38. "Es gibt nichts, was meine Heiligkeit nicht vermag." [Ü-I.58.3]
    „Klingt so, als gäbe es da keine Rangordnungen. Heiligkeit kann alles umhüllen. Wie friedlich.“
  39. "Meine Heiligkeit ist meine Erlösung." [Ü-I.58.4]
    „Weil es dann nichts mehr gibt, was sie nicht umhüllen kann. Das erlöst dich dann aus der Welt der Angriffsgedanken.“
  40. "Ich bin gesegnet als SOHN GOTTES." [Ü-I.58.5]
    „Wenn Gott in dir ist, bist du sein Kind. Dann kannst du segnen und bist selbst gesegnet. Oder du kannst segnen, weil du selber schon gesegnet bist.“
  41. "GOTT geht mit mir, wohin auch immer ich gehe." [Ü-I.59.1]
    „Was du dann bewirken kannst. An jedem Ort!“
  42. "GOTT ist meine Stärke. Die Schau ist SEINE Gabe." [Ü-I.59.2]
    „Ist die Schau das andere Sehen, zu dem du dich entschlossen hast? Ein heiliges Sehen, was alles umhüllt, ohne Rangordnung? Das schafft man sicher nicht aus eigener Kraft und Stärke, ohne Gott. Zu krass ist das, was man hier sehen kann.“
  43. "GOTT ist meine QUELLE. Ich kann nicht getrennt von IHM sehen." [Ü-I.59.3]
    „Das heisst, du musst dann alles durch Gottes Augen sehen, nachdem Du dich für dieses neue Sehen, die Schau, entschieden hast.“
  44. "GOTT ist das Licht, in dem ich sehe." [Ü-I.59.4]
    „Dann siehst du alles nicht mit den Augen, sondern mit Licht?“
  45. "GOTT ist der GEIST, mit dem ich denke." [Ü-I.59.5]
    „Dann siehst du mit dem Geist, in dem Gott ist? Weil du doch vorhin gesagt hast, du siehst das, was Du denkst.“
  46. "GOTT ist die LIEBE, in der ich vergebe." [Ü-I.60.1]
    „Ach SO gehst du dann mit deinem alten Denken um. Du siehst es zwar noch, aber vergibst dem, was du siehst. Und dazu benutzt du Gottes Liebe.“
  47. "GOTT ist die Stärke, auf die ich vertraue." [Ü-I.60.2]
    „Ja, aus eigener Kraft schaffen wir Menschen das nicht. Das muss scheitern und wir haben wieder Angriffsgedanken. Und wir müssen in der Tat schon VORHER darauf vertrauen, denn wir sehen ja das, was wir VORHER gedacht haben.“
  48. "Es gibt nichts zu fürchten." [Ü-I.61.3]
    „Wenn du das denkst, siehst du nichts mehr, was Anlaß zu Angriffsgedanken gibt. Wie tröstlich.“
  49. "Die STIMME GOTTES spricht den ganzen Tag zu mir." [Ü-I.60.4]
    „Weil den ganzen Tag Dinge passieren und du jede Sekunde wieder auf Krawall gebürstet sein kannst, wenn du auf deine eigene Stärke vertraust.“
  50. "Ich werde von der LIEBE GOTTES erhalten." [Ü-I.60.5]
    „Dann hast du alles, was du brauchst. Dann brauchst du keine Angst zu haben. Dann brauchst du keine Welt des Angriffs und der Gefahr mehr zu sehen. Dann kannst du alles mit Gottes Augen (der Schau) sehen.“

Hinweis: Die auf meiner privaten Homepage veröffentlichten Gedanken zu „Ein Kurs in Wundern®“ stellen meine persönliche Meinung und mein persönliches Verständnis dar und nicht die der Inhaber der Rechte für „Ein Kurs in Wundern®“. „Ein Kurs in Wundern ®“ erscheint im Greuthof Verlag und ist markenrechtlich geschützt von der Foundation For Inner Peace, USA.


Christiane Schenke 2021

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